Grundsteuer-Reform: Mietern drohen Nachzahlungen in der Nebenkostenabrechnung 2026
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Erstmals reformierte Grundsteuer in den Nebenkosten
Die Nebenkostenabrechnung für 2025 (die Mieter 2026 erhalten) enthält erstmals die Grundsteuer nach dem neuen Bewertungsverfahren. Je nach Gemeinde und Hebesatz kann die Belastung deutlich steigen — oder sinken.
Was ist passiert?
Die Grundsteuer-Reform trat am 01.01.2025 in Kraft. Die Gemeinden haben ihre Hebesätze zum Teil erheblich angepasst, um die Reform aufkommensneutral umzusetzen. In der Praxis gibt es aber Gewinner und Verlierer.
Wer muss mit Nachzahlungen rechnen?
- Mieter in Innenstadtlagen und gefragten Wohngebieten (höhere Bodenwerte)
- Mieter in Gemeinden, die den Hebesatz stark erhöht haben
- Mieter von Einfamilienhäusern (oft höhere Bewertung als Geschosswohnungen)
Was tun?
Prüfe die Nebenkostenabrechnung genau und vergleiche die Grundsteuer mit dem Vorjahr. Wer durch höhere Nebenkosten belastet wird, hat möglicherweise Anspruch auf Wohngeld — das 2023 deutlich ausgeweitet wurde.
Quellen: Bundesregierung.de, Steuertipps.de