Grunderwerbsteuerrechner 2026
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in deinem Bundesland? Berechne alle Kaufnebenkosten auf einen Blick.
Auf einen Blick
- ✓ Steuersatz: Je nach Bundesland 3,5–6,5% vom Kaufpreis
- ✓ Nebenkosten: Notar (~1,5%), Grundbuch (~0,5%), ggf. Makler (3–7%)
- ✓ Fälligkeit: Ca. 4–8 Wochen nach Kaufvertrag
- ✓ Keine Abzugsmöglichkeit: Bei Eigennutzung nicht steuerlich absetzbar
So nutzt du den Rechner
In 4 Schritten zu den Gesamtnebenkosten beim Immobilienkauf.
- 1Kaufpreis eintragen: Trage den notariellen Kaufpreis der Immobilie ein. Nicht eingerechnet werden bewegliches Inventar (Küche, Möbel) — das kann separat ausgewiesen werden.
- 2Bundesland auswählen: Wähle das Bundesland, in dem die Immobilie liegt. Der Steuersatz reicht von 3,5 % (Bayern, Sachsen) bis 6,5 % (NRW, Brandenburg).
- 3Notar- und Grundbuchkosten ergänzen: Standardwerte sind ca. 1,5 % Notar plus ca. 0,5 % Grundbuch. Du kannst Festwerte oder einen Prozentsatz nutzen.
- 4Gesamtkosten ablesen: Du siehst Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und die Gesamtnebenkosten neben deinem Eigenkapital-Bedarf.
Dieser Rechner ist kostenlos nutzbar. Die Ergebnisseite enthält als „Werbung“ gekennzeichnete Hinweise auf Finanzprodukte, aus denen wir bei Abschluss eine Provision erhalten. Dies beeinflusst die Berechnungsergebnisse nicht.
Berechnungsgrundlage: GrEStG, Grunderwerbsteuersätze der Länder 2026 | Stand: März 2026
Grunderwerbsteuer in Deutschland
Die Grunderwerbsteuer ist eine einmalige Steuer beim Kauf von Grundstücken und Immobilien. Der Steuersatz variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (Brandenburg, NRW, Saarland, Schleswig-Holstein). Zusätzlich fallen Notar- und Grundbuchkosten an.
Quellen & Rechtsgrundlagen
- Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) — Bundesgesetz zur Grunderwerbsteuer
- § 11 GrEStG — Steuersatz (Grundsatz 3,5 %, Länderöffnungsklausel)
- § 9 GrEStG — Gegenleistung (Bemessungsgrundlage)
Die Steuersätze werden von den einzelnen Bundesländern festgelegt. Notar- und Grundbuchkosten sind Richtwerte. Alle Angaben ohne Gewähr. Keine Rechts- oder Steuerberatung. Stand: März 2026.
Nebenkosten beim Hauskauf
Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, Makler — was kommt alles auf dich zu? Unser Ratgeber zeigt die Nebenkosten für alle 16 Bundesländer mit Rechenbeispiel.
→ Zum RatgeberHäufige Fragen
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer?
Die Grunderwerbsteuer variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern, Sachsen) und 6,5 % (NRW, Brandenburg, Saarland, Schleswig-Holstein, Thüringen). Die Steuer wird auf den im Kaufvertrag genannten Kaufpreis berechnet.
Welches Bundesland hat die niedrigste Grunderwerbsteuer?
Bayern und Sachsen liegen mit 3,5 % am unteren Ende. Bei einem Kaufpreis von 400.000 EUR sparst du in Bayern gegenüber NRW (6,5 %) genau 12.000 EUR Grunderwerbsteuer.
Kann ich die Grunderwerbsteuer reduzieren?
Ja, durch separates Ausweisen von Einbauküche, beweglichem Inventar (Markisen, Sauna) und Instandhaltungsrücklage im Kaufvertrag. Diese Posten gehören nicht zur Bemessungsgrundlage und reduzieren die Steuer.
Wer zahlt die Grunderwerbsteuer?
Gesetzlich haften Käufer und Verkäufer gesamtschuldnerisch (§ 13 GrEStG). In der Praxis zahlt fast immer der Käufer — das wird im Kaufvertrag so vereinbart.
Wann ist die Grunderwerbsteuer fällig?
Das Finanzamt schickt den Bescheid üblicherweise 4-8 Wochen nach der notariellen Beurkundung. Die Zahlungsfrist beträgt dann 4 Wochen. Erst nach Zahlung wird die Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt.
Was ist die Unbedenklichkeitsbescheinigung?
Eine Bescheinigung des Finanzamts, dass die Grunderwerbsteuer bezahlt wurde. Ohne sie verweigert das Grundbuchamt die Eigentumsumschreibung — du wirst also erst nach Zahlung als Eigentümer eingetragen.
Ist die Grunderwerbsteuer steuerlich absetzbar?
Bei selbstgenutztem Wohneigentum: Nein. Bei vermieteten Immobilien: Ja, als Anschaffungsnebenkosten über die Abschreibung (AfA) auf 50 Jahre verteilt absetzbar (§ 9 EStG).
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