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Progressionsvorbehalt berechnen 2026

Wie viel mehr Steuern zahlst du durch Elterngeld, ALG1 oder Kurzarbeitergeld?

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i Dein gesamtes Jahres-Bruttoeinkommen aus Arbeit – also das, was auf deiner Gehaltsabrechnung als Jahresbrutto steht. Lohnersatzleistungen wie Elterngeld oder ALG 1 gehören hier nicht rein.
€/Jahr

Dein Jahres-Bruttoeinkommen aus Arbeit (ohne die Lohnersatzleistungen)

i Wähle die Art der steuerfreien Lohnersatzleistung, die du bezogen hast – z. B. Elterngeld, Arbeitslosengeld I oder Kurzarbeitergeld. Diese Leistungen sind selbst steuerfrei, erhöhen aber deinen Steuersatz auf das übrige Einkommen.
i Der gesamte Betrag dieser Leistung für das Kalenderjahr in Euro. Den genauen Betrag findest du im Bescheid deiner Agentur für Arbeit, deiner Krankenkasse oder deiner Arbeitgeber-Abrechnung.
€/Jahr
i Deine Lohnsteuerklasse steht auf deiner Gehaltsabrechnung oder im Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmal (ELStAM). Klasse 1 = ledig, Klasse 3/5 = verheiratet mit unterschiedlichen Gehältern, Klasse 4 = verheiratet mit ähnlichen Gehältern.
i Die Anzahl der Kinderfreibeträge, die dir zustehen. Jedes Kind zählt als 0,5 bei einem Elternteil bzw. 1,0 bei gemeinsamer Veranlagung. Den Wert findest du auf deiner Gehaltsabrechnung oder im ELStAM-Datenabruf beim Finanzamt.
i Dein Wohnsitz-Bundesland zum Jahresende. Es bestimmt den Kirchensteuersatz und den Solidaritätszuschlag. Wähle das Bundesland, in dem du zum 31. Dezember des Steuerjahres gemeldet warst.
i Haken setzen, wenn du Mitglied einer kirchensteuererhebenden Religionsgemeinschaft bist (z. B. evangelisch oder katholisch). Die Kirchensteuer wird zusätzlich zur Einkommensteuer erhoben und wirkt sich auf deine Gesamtbelastung aus.

Ergebnis in wenigen Sekunden

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Berechnungsgrundlage: § 32b EStG, Einkommensteuertarif § 32a EStG 2026 | Stand: Juni 2026

Progressionsvorbehalt 2026

Steuerfreie Lohnersatzleistungen wie Elterngeld, ALG1 oder Kurzarbeitergeld erhöhen nach § 32b EStG den Steuersatz auf dein übriges steuerpflichtiges Einkommen. Die Leistung selbst bleibt steuerfrei — aber die Steuer auf dein restliches Einkommen steigt.

Das führt oft zu einer Steuernachzahlung bei der Einkommensteuererklärung. Dieser Rechner zeigt dir die genaue Mehrbelastung.

Quellen & Rechtsgrundlagen

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: Juni 2026.

Was ist der Progressionsvorbehalt? Einfach erklärt

Warum führen Elterngeld, ALG1 oder KUG zu einer Steuernachzahlung? Wann bist du zur Steuererklärung verpflichtet? Beispielrechnung und Tipps.

→ Zum Ratgeber

Häufige Fragen

Welche Leistungen unterliegen dem Progressionsvorbehalt?

Betroffen sind u. a. Elterngeld, Arbeitslosengeld I, Kurzarbeitergeld, Krankengeld, Mutterschaftsgeld, Übergangsgeld und Insolvenzgeld. Das Kindergeld und Bürgergeld (ALG2) unterliegen nicht dem Progressionsvorbehalt.

Muss ich eine Steuererklärung abgeben?

Ja. Wer im Kalenderjahr mehr als 410 € an Lohnersatzleistungen erhalten hat, ist zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet (§ 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG). Die Nachzahlung kann durch monatliche Rücklagen abgefedert werden.