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CO2-Kostenaufteilung berechnen 2026

Wie viel der CO2-Kosten zahlt der Vermieter? 10-Stufen-Modell nach CO2KostAufG — aus Heizungs-Verbrauch und Wohnfläche.

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In kWh (Gas/Fernwärme) bzw. Litern (Heizöl/Flüssiggas) — steht auf der Heizkostenabrechnung

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Berechnungsgrundlage: CO2KostAufG (Anlage zu § 5), § 10 Abs. 2 BEHG (Korridor 55–65 €/t 2026), Anlage 2 EBeV 2030 | Stand: Juni 2026

Das 10-Stufen-Modell (Anlage zu § 5 CO2KostAufG)

CO2-Ausstoß (kg/m²/Jahr)MieterVermieter
< 12100 %0 %
12 bis < 1790 %10 %
17 bis < 2280 %20 %
22 bis < 2770 %30 %
27 bis < 3260 %40 %
32 bis < 3750 %50 %
37 bis < 4240 %60 %
42 bis < 4730 %70 %
47 bis < 5220 %80 %
≥ 525 %95 %

Der Vermieter muss die Aufteilung in der Heizkostenabrechnung ausweisen. Vereinbarungen zulasten des Mieters über seinen Stufen-Anteil hinaus sind unwirksam (§ 6 Abs. 1). Für die volle CO2-Steuer-Rechnung inkl. Preisentwicklung: CO2-Steuer-Rechner.

Quellen & Rechtsgrundlagen

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: Juni 2026.

Häufige Fragen

Wer zahlt die CO2-Steuer beim Heizen — Mieter oder Vermieter?

Seit 2023 beide, nach dem 10-Stufen-Modell des CO2KostAufG: Je schlechter die Energiebilanz des Gebäudes, desto höher der Vermieteranteil. Unter 12 kg CO2/m² zahlt der Mieter alles, ab 52 kg CO2/m² trägt der Vermieter 95 %. Bei Nichtwohngebäuden gilt die hälftige Aufteilung.

Wie hoch ist der CO2-Preis 2026?

2026 gibt es erstmals keinen Festpreis mehr: Die Zertifikate werden ab Juli 2026 versteigert, der Preis liegt im gesetzlichen Korridor zwischen 55 und 65 € pro Tonne CO2 (§ 10 Abs. 2 BEHG). Der Rechner zeigt deshalb eine Kosten-Spanne.

Gibt es Ausnahmen vom Stufenmodell?

Ja: Wenn öffentlich-rechtliche Vorgaben wie Denkmalschutz oder Milieuschutz eine energetische Sanierung verhindern, halbiert sich der Vermieteranteil (§ 9 Abs. 1 CO2KostAufG). Sind sowohl Sanierung als auch Heizungstausch unmöglich, entfällt die Aufteilung ganz — der Vermieter muss die Umstände nachweisen.