Zum Inhalt springen

Stadt-Gehalts-Vergleich 2026

Wo bleibt mehr Netto vom Brutto nach Miete? Vergleiche bis zu 4 deutsche Großstädte mit PAP 2026 und Mietspiegel Q1/2026.

Keine Datenspeicherung Aktuelles Recht 2026 100 % kostenlos
i Dein jährliches Brutto-Gehalt vor Steuern und Sozialversicherung — so wie es in deinem Arbeitsvertrag oder auf der Gehaltsabrechnung steht. Zum Beispiel: 60 000 für 5 000 € Brutto im Monat.

Dein heutiges Brutto, mit dem du in alle Städte gehst.

i Deine Lohnsteuerklasse bestimmt, wie viel Steuer monatlich abgezogen wird. Single ohne Kinder = Klasse I; Alleinerziehend = Klasse II; Verheiratet mit höherem Gehalt = Klasse III. Die richtige Klasse steht auf deiner Gehaltsabrechnung oder im ELSTER-Konto.
i Dein Geburtsjahr, z. B. 1989. Es bestimmt, ob der Kinderlos-Zuschlag bei der Pflegeversicherung fällt: Wer ab 23 Jahren keine Kinder hat, zahlt einen höheren PV-Beitrag.

Ab 23 ohne Kinder: PV-Kinderlos-Zuschlag.

i Anzahl deiner berücksichtigungsfähigen Kinder (0–10). Kinder befreien ab dem ersten Kind vom Kinderlos-Zuschlag der Pflegeversicherung. Das Kindergeld selbst wird hier nicht berechnet.
i Wähle „Ja“, wenn du Mitglied einer kirchensteuerpflichtigen Religionsgemeinschaft bist (z. B. evangelisch oder katholisch). Der Satz beträgt 8 % in Bayern und Baden-Württemberg, sonst 9 % der Lohnsteuer.
i Die Wohnfläche in Quadratmetern, die du als Vergleichsbasis nutzen möchtest. Der Rechner multipliziert diesen Wert mit dem Mietspiegel-€/m²-Wert jeder Stadt, um die monatliche Kaltmiete zu schätzen. Standard ist 70 m² (typische 2–3-Zimmer-Wohnung).

Standard 70 m² (2-3 Zimmer). Bestimmt deine Monatsmiete pro Stadt.

Städte zum Vergleichen (2-4)
i Wähle 2 bis 4 deutsche Großstädte aus der Liste. Der Rechner berechnet für jede Stadt das Netto-Gehalt und zieht die dortige Kaltmiete ab — so siehst du, wo am Ende des Monats mehr übrig bleibt.

So funktioniert der Vergleich

Die Lohnsteuer ist bundeseinheitlich (§ 38b EStG, PAP 2026). Stadt-Unterschiede beim Netto entstehen nur über Kirchensteuersatz (8 % BW/BY, 9 % Rest) und den Sachsen-PV-Sonderfall (AN 2,3 % statt 1,8 %).

Den wahren Stadt-Unterschied macht die Miete: Wir nutzen Bestandsmiete kalt (€/m²) für Q1/2026 aus ImmoScout24, immowelt und empirica. Multipliziert mit deiner Wohnungsgröße ergibt das die Monatsmiete pro Stadt.

Verfügbares Einkommen = Netto − Miete. Das ist die Headline-Zahl für eine Relocation-Entscheidung. Nebenkosten, Strom, Lebenshaltungskosten variieren weniger stark zwischen Städten und sind in v1 nicht berücksichtigt.

Quellen & Stand
  • Mietspiegel: ImmoScout24, immowelt Mietatlas, empirica — Bestandsmiete kalt Q1/2026
  • Lohnsteuer-PAP 2026: BMF, §§ 32a/39b EStG
  • SV-Beiträge: BBG 2026 + Beitragssätze (KV-Zusatzbeitrag 2,9 %)
  • Kirchensteuer: 8 % BW/BY (KiStG der Länder), 9 % alle anderen Bundesländer

Stand: Mai 2026. Keine Steuerberatung. Reale Mieten variieren nach Stadtteil und Baujahr.

Häufige Fragen

Wie unterscheiden sich Netto-Gehälter zwischen Städten bei gleichem Brutto?

Lohnsteuer-PAP 2026 ist bundeseinheitlich. Unterschiede entstehen nur über Kirchensteuersatz (8 % BW/BY, 9 % Rest) und Sachsen-PV-Sonderfall (AN 2,3 % statt 1,8 %). Der echte Stadt-Unterschied liegt in der Miete.

Welche Miete-Daten nutzt der Rechner?

Bestandsmiete kalt (€/m²) für Q1/2026 aus ImmoScout24, immowelt und empirica. Wir nehmen den Stadt-Durchschnitt — reale Mieten variieren nach Stadtteil, Baujahr und Ausstattung.

Warum 70 m² als Standard-Wohnungsgröße?

70 m² ist die typische 2-3-Zimmer-Mietspiegel-Referenzgröße in Deutschland. Du kannst die Größe im Formular zwischen 20 und 200 m² anpassen.

Wie löse ich den Vergleich für den Spitzensteuersatz?

Ab 68.430 EUR zvE 2026 greift der Spitzensteuersatz 42 % (§ 32a EStG). Da Lohnsteuer-PAP bundeseinheitlich ist, ist der absolute Vorteil günstiger Städte (Leipzig, Dresden, Magdeburg) bei höheren Brutto-Gehältern besonders groß.

Sind Nebenkosten und Strom inkludiert?

Nein. Wir nutzen nur die Kalt-Mietspiegel-Werte. Nebenkosten (kalte und warme NK) variieren bundesweit weniger stark als die Kaltmiete und werden in v1 nicht berücksichtigt. Ein Aufschlag von 2,50–3,50 EUR/m² für NK ist realistisch.