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24.000 €/Jahr steuerfrei

Der Aktivrente-Maximalfreibetrag in Zahlen

Stand: Mai 2026 · Aktivrentegesetz seit 01.01.2026 · Alle Angaben ohne Gewähr

Das Maximum der Aktivrente sind 2.000 € pro Monat oder 24.000 € pro Jahr. Wer den Rahmen voll ausschöpft, spart bei einer mittleren Rente rund 6.452 € Steuern im Jahr.

Was du wissen solltest

  • 2.000 € pro Monat: Was du im Januar nicht ausschöpfst, verfällt. Verdienst du nur 1.500 €, sind die fehlenden 500 € futsch — eine Übertragung in andere Monate gibt es nicht.
  • 24.000 € im Jahr: Das Summenmaximum bei voller Ausschöpfung in jedem einzelnen Monat.
  • Kein Progressionsvorbehalt: Anders als beim Elterngeld oder Arbeitslosengeld erhöht der steuerfreie Betrag nicht den Steuersatz auf die Rente.
  • Nur aktive Tätigkeit zählt: Anstellung oder Selbständigkeit. Kapitalerträge und Mieteinnahmen fallen nicht darunter.

Beispiel: Max-Freibetrag voll genutzt

1.500 € Bruttorente plus 2.000 € Bruttoverdienst aus einer Anstellung. NRW, Besteuerungsanteil 83 %, keine Kirchensteuer.

Ohne AktivrenteMit Aktivrente
Brutto gesamt (Rente + Job)3.500,00 €3.500,00 €
Steuerfreier Freibetrag (Jahr)0 €24.000 €
Steuer + Soli (Jahr)6.876 €424 €
Netto pro Monat2.927,00 €3.464,67 €

Ersparnis: 538 € pro Monat (6.452 € pro Jahr)

— bei voller Ausschöpfung des 24.000 €/Jahr-Freibetrags.

Wer profitiert am meisten?

Der absolute Vorteil wächst mit der Höhe der Rente, weil bei höherem Gesamteinkommen ein höherer Grenzsteuersatz greift. Bei 6.000 € Spitzen-Rente plus 2.000 € Job bringt der Max-Freibetrag rund 862 €/Monat bzw. 10.342 €/Jahr mehr Netto.

Bei kleinen Renten unter dem Grundfreibetrag bleibt die Ersparnis geringer, weil die Rente allein schon kaum besteuert wird.

Wer den vollen Freibetrag wirklich ausschöpft

Den kompletten Jahresfreibetrag von 24.000 € (rund 2.000 € im Monat) erreicht nur, wer als Rentner in nennenswertem Umfang weiterarbeitet — etwa in einer qualifizierten Teilzeit, als Berater oder in der eigenen fortgeführten Selbstständigkeit. Verdienst du weniger, gilt dein tatsächlicher Hinzuverdienst als Freibetrag; verschenkt wird nichts, der Vorteil fällt nur entsprechend kleiner aus.

Für die meisten Rentner ist der Freibetrag damit großzügig bemessen: Selbst ein gut bezahlter Nebenjob bleibt in aller Regel komplett steuerfrei. Eng wird es erst bei einer nahezu vollen Stelle oder honorarstarken Aufträgen. Genau für diese Grenzfälle lohnt der Blick auf den Teil oberhalb der Jahresgrenze.

Was mit Verdienst über 24.000 € passiert

Liegt dein Jahresarbeitslohn über 24.000 €, bleibt nur dieser Betrag steuerfrei — der Rest wird ganz normal mit deinem persönlichen Steuersatz erfasst. Ein Schaden ist das nicht: Du behältst von jedem zusätzlichen Euro immer noch den größeren Teil, nur eben nicht mehr in voller Höhe. Der steuerfreie Sockel von 24.000 € bleibt dir in jedem Fall erhalten.

Wer plant, deutlich mehr zu verdienen, sollte zwei Dinge zusammen betrachten: den verbleibenden Steuervorteil und die Sozialabgaben auf den gesamten Arbeitslohn. Erst beide Seiten zusammen ergeben das ehrliche Netto. Die konkrete Aufteilung zwischen steuerfreiem und steuerpflichtigem Anteil rechnet der Aktivrente-Rechner für dein Einkommen automatisch aus.

Wie hoch ist deine konkrete Ersparnis? Rechner mit eigenen Werten:

Zum Aktivrente-Rechner →

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Alle Angaben ohne Gewähr. Keine Steuerberatung. Stand: Mai 2026 · Aktivrentegesetz seit 01.01.2026.

Kein Fallbeil oberhalb des Deckels

Wichtig gegen ein verbreitetes Missverständnis: Wer über 2.000 € im Monat verdient, verliert den Freibetrag nicht. Die ersten 2.000 € bleiben steuerfrei, nur der übersteigende Teil wird mit dem persönlichen Grenzsteuersatz belastet. Bei 2.500 € Hinzuverdienst ist die Gesamt-Ersparnis sogar höher als bei exakt 2.000 € — sie wächst nur langsamer. Es gibt also keinen Grund, das Einkommen künstlich unter die Grenze zu drücken; anders als bei echten Fallbeil-Grenzen wie der Minijob-Schwelle kostet ein Euro mehr Verdienst hier nie Netto.