Bürgergeld + Hinzuverdienst
Was bleibt von 100/520/1.000/1.500 € Job-Einkommen?
Stand: Mai 2026 · SGB II § 11b · Alle Angaben ohne Gewähr
Bürgergeld-Empfänger müssen jeden Nebenverdienst melden, der wird angerechnet. Aber nicht 1:1: Für kleine bis mittlere Einkünfte gibt es Freibeträge in drei Stufen.
Was bleibt von X € Brutto?
| Brutto-Job | Freibetrag | Bürgergeld-Kürzung | Netto-Plus |
|---|---|---|---|
| 100 € | 100 € | 0 € | +100 € |
| 300 € | 140 € | 160 € | +140 € |
| 520 € (Minijob) | 184 € | 336 € | +184 € |
| 800 € | 212 € | 588 € | +212 € |
| 1.000 € | 232 € | 768 € | +232 € |
| 1.500 € | 232 € | 1.268 € | +232 € |
| 2.000 € | 232 € | 1.768 € | +232 € (oder Wegfall) |
Vereinfachte Darstellung. Bei Brutto über Werbungskostenpauschale (520 €) ggf. zusätzliche Pauschale-Abzüge. Werbungskosten über 100 €/Monat individuell absetzbar.
Optimal: der 520 €-Minijob
Der 520 €-Minijob ist mathematisch der beste Kompromiss aus Aufwand und Freibetrag-Quote. 184 € bleiben frei, das sind 35 % deines Brutto. Bei 1.000 € sinkt die Quote auf 23 %, bei 1.500 € auf nur noch 15 %.
Praktisch heißt das: entweder klein bleiben (520 €-Minijob) oder ganz raus aus dem Bürgergeld (Vollzeit über 2.000 €). Die Mittelstufe zwischen 800 und 1.500 € verbrennt viel Arbeit für wenig zusätzliches Netto.
Dein konkreter Bürgergeld-Anspruch mit Hinzuverdienst:
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Alle Angaben ohne Gewähr. Keine Sozialberatung. Stand: Mai 2026 · SGB II § 11b.